Fly high, let the earth touch the sky/ Unregelmässigkeiten Juni


Liebe_r* Reader

(Bild: Juliane Drischel, inspieriert durch "Fly, fly high, let the earth touch the sky)

Es ist Sommer. Das macht mich glücklich. Und das macht das Leben in so viele Facetten einfacher. Ich wache morgens auf und trete in die lichten Morgenstunden, ich sehe die Menschen abends draußen sitzen, alle tummeln sich in Parks und an Seen und suchen das intensive Licht.

Es ist Sommer. Und ich bin traurig. Eine Teilnehmerin unserer Singgruppen ist gestorben und hat sich verabschiedet, und ich trage sie wie eine Wunde auf meiner Stirn bei mir dieser Tage. Und wundere mich, wie viele unterschiedliche Gefühle in mir stattfinden und Platz finden können.

Sie schwanken, sie sind alle gleichzeitig da. Manchmal versuche ich, zu zerren, manchmal festzuhalten, manchmal ein bisschen zu schieben. Und am besten funktioniert es natürlich, wenn ich sie einfach da sein lasse, mich bewege in diesem Kosmos zwischen Himmel und Erde, zwischen Hochflug und Erdschwere.

„Das, was da ist, darf sein, und was sein darf, darf sich verändern“

sagen die Gestalttherapeuten So ein kluger Satz, und so einfach ist er nicht. Wollen wir doch so gerne immer im Zug bleiben, festhalten an allem, was sich gerade gut anfühlt, Prozesse ein bisschen heimlich mitgestalten. Auch die, die gar nicht in unserer Hand liegen.

Der Trick ist: wahrnehmen, achtsam sein, verweilen, von außen zuschauen, neugierig bleiben, im Moment landen, die Schultern zu senken und willkommen zu heißen. Wie in jedem guten Flow einer Singgruppe. Sich tragen lassen von diesem Gefühlsgeschwappe, sich durchweinen und lachen und bewegen, die Kali willkommen heißen und im nächsten Moment sich müde auf den Boden legen. Durchlässig werden, sich verbinden mit Körper und Stimme und Rückgrat, sich verbinden mit allem Gefühl, was gerade da ist. Weil es da sein darf und neu entstehen will. Im Vertrauen und der Demut, dass niemals alles so bleibt, wie es ist, und es trotzdem irgendwie gut werden kann. Wie auf dieser blöden, schönen Postkarte: „Am Ende wird alles gut. Und wenn nicht, ist es noch nicht das Ende“. Und darauf vertrauen, dass wir auch zusammen da sind und da durchgehen können. Nicht bei allen Dingen, aber in vielen können wir das , das „Ich mach das alleine“ verlernen.

„Und ich gehe diesen Weg nicht ganz allein, ich spüre den Moment, so soll es sein,

„Dasein, Ich- sein, gewahr- sein, so sein“ (Kordula Voss)

Seid mit mir da. Und gewahr.

Der Juni ist gespickt mit Unregelmäßigkeiten und Extra-Angeboten.

Am Mittwoch den 3.6. singe ich abends ab 19:00 Uhr im und mit dem Mantrachor am Mehringdamm. Wer Lust hat, komme vorbei.

Am Donnerstag, den 4.6. und 18.6. wird keine Singgruppe mit Krebsbetroffenen stattfinden und kein Onlinesingen! Die reguläre spätere Singgruppe findet statt und Agnes singt mit Euch!

In der Woche dazwischen (10/11.6.) finden alle Gruppen regulär statt und ich habe wahrscheinlich viele viele neue schöne Lieder und Eindrücke vom Come together Songfestival mitgebracht!

Ausserdem habe ich mich mit einer Reihe toller Frauen zusammengetan und wir haben das coachingcafe in Kreuzberg gegründet, in dem man vielseitigen Input für seine persönliche Entwicklung finden kann. Für Kurzentschlossende: Heute 30.5. könnt ihr vor Ort von 15:00-18:00 Uhr in der Muskauer Strasse 47 einige der Frauen kennenlernen und mich treffen, die Workshops finden ab Sommer statt

Wie immer freue ich mich auf Euch in allen Daseins und Gefühlsformen!

Dipl.Musiktherapeutin

Weiterbildung/ Singleitung (singende Krankenhäuser)

Gestalttherapeutin

Yogalehrerin
www.Klang-Hafen.de; info@klang-hafen.de

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Wir singen wöchentlich

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Kommende Veranstaltungen 2026
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11.-13.9.2026 Singen und Trauma in Hofgeismar

30.10.-1.11.2026 Singen als Dialog in Hofgeismar

10/11.10.2026 Melodien, Mantren ande connected hearts in Ulm

Stadtretreats 2026 in Berlin

14/15.11. Vom Jodeln und Juchzen- rewild your singing

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